Jacques Anquetil

Positiv aufgefallen: 1966, 1967

Substanzen: Koffein, Amphetamine, Cortison

Sperre: keine Sperre trotz Geständnisses

Nach Angaben der Radsport-Fanpage „Cycling4fans“ sagte Anquetil in einem Interview bei der Tour de France 1967: „Wenn es ein großes Problem im Radsport gibt, dann ist es das Doping. Leider sind diejenigen, die am lautesten darüber sprechen, entweder Heuchler oder Ignoranten. Daher möchte ich zum ersten Mal offen sagen, was ich auf dem Herzen habe. Auch ich habe mich gedopt, wie alle Fahrer hatte ich brutale Einbrüche (…) also griff ich mit zitternder Hand in meinen Beutel nach Corydrane- oder Maxiton-Tabletten (Amphetamine), oft spritzte ich mir Koffein. Vor meiner ersten Tour de France unterzog ich mich einer Strychninkur. Wer mich des Dopings anklagen möchte, braucht nur meinen Hintern und meine Schenkel anschauen, die sind durchlöchert, wie ein Sieb.“ Und weiter: „Ich nehme Stimulantien, es ist unmöglich als Profi anders zu handeln, aber ich rate euch Jungen davon ab, es auch zu tun.“