Eddy Planckaert

Positiv aufgefallen: Geständnis

Substanz: EPO

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt am 27. Juli 2006 unter der Übrschrift „Die Tour de France und ihre Doping Skandale“: „Der Belgier Eddy Planckaert, Gewinner des Grünen Trikots 1988, gibt nach Ende seiner Laufbahn die Einnahme von Epo zu.“

In einem Gastbeitrag vom 6.6.2007 für die Tageszeitung „junge welt“ schreibt der ehemalige DDR-Radsportpräsident Klaus Ullrich Huhn, dass der Belgier Eddy Planckaert, der 1988 mit dem Grünen Trikot des besten Sprinters nach Paris kam, im Jahr 1998 Doping gestanden habe. Er habe damals gesagt: „EPO ist ein phantastisches Produkt. Wenn du es nimmst und die Konkurrenz nicht, hast du zwölf bis 15 Prozent Vorteil. Ich habe es mit Erfolg benutzt. Das Problem ist heute, dass es auch schwächere Fahrer nehmen.“

Sein ehemaliger Teamkollege Johann Museeuw sagte 1998 in der Juni-Ausgabe des „Vélo Magazin“ zu den Aussagen von Planckaert und der Frage, ob ihn das Dopinggeständnis überrasche: „Ja und nein! Ja, weil, als ich Profi wurde, Eddy einer derjenigen war, die mich genauestens vor gewissen medizinischen Präparationsweisen gewarnt haben. Planckaert war einer der ernsthaftesten Fahrer. Meiner Meinung nach hat er nie EPO genommen. Da er aber wie ein Eremit lebt, braucht er die Medien. Ich denke, deshalb hat er diese Erklärung gemacht.“