Zahlen, bitte! (I): Weltfußballer 2014

Januar 15th, 2015 Christoph Posted in Datenvisualisierung, Fußball, Sportpolitik No Comments »

 

 

 

 

Diese Zahlen samt Auswertung als Text wurden zuerst auf n-tv.de veröffentlicht.

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Deutsche Verhältnisse

März 1st, 2014 Christoph Posted in Fußball No Comments »

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Step forward, Jon Walters

Januar 13th, 2013 sportticker Posted in Fußball No Comments »

jon_walters

Spotted in the Guardian’s MBM on Stoke 0, Chelsea (+ Stoke’s Jon Walters) 4

 

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Xela Ierf und der verspätete Dopingtest

Oktober 28th, 2012 Olaf Posted in Doping, Fußball, Medien, Radsport No Comments »

Dies ist eine frei erfundene Geschichte: Xela Ierf, ein erfolgreicher Radprofi und mehrfacher Schweizer Meister sowie Radler des Jahres erscheint verspätet zur Dopingkontrolle. Für diesen klaren Verstoß gegen die Anti-Doping Bestimmungen wird Ierf von Radverband jedoch lediglich für den nächsten Wettbewerb gesperrt. Der sonst übliche reflexartige Aufschrei der Medien bei einer solch lächerlich geringen Sperre fällt aus. Wenn Sie verstehen wollen, warum das so ist, müssen Sie die ganze Geschichte lesen.

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Transparenz vs FIFA-Korruption 3:0

Dezember 28th, 2011 sportticker Posted in Fußball, Korruption, Sportpolitik No Comments »

Screenshot: www.handelszeitung.ch

Weihnachten ist vorbei. Aber all jenen, denen von Joseph Blatters unendlichen und unwahren FIFA-Reformversprechen bereits die Ohren bluten, hat das Obergericht in Zug nun nachträglich noch ein besonders hübsches Präsent überreicht. Das Gericht entschied auf Antrag von Jean-Francois Tanda (Homepage/Twitter) von der Schweizer „Handelszeitung“, dass die brisante Einstellungsverfügung zum ISL-Verfahren veröffentlicht werden muss. Das Gericht begründete seinen Entscheid mit einem gewichtigen Interesse der Öffentlichkeit an den Umständen der Verfahrenseinstellung, die viele Fragen aufwerfe.

Das Papier aus dem Mai 2010 dokumentiert eine Vereinbarung hochrangiger FIFA-Funktionäre und der aktuellen FIFA-Spitze mit Schweizer Ermittlern und sollte geheim bleiben. Es ist ein Ablasshandel, der Korruption vertuscht und nicht aufklärt oder für Wiedergutmachung sorgt. Die genannten Parteien tauschten ein Schweigegeld in Millionenhöhe gegen die Einstellung des Verfahrens gegen sie und, noch viel bedeutender, gegen die Zusicherung, dass ihre Namen nicht öffentlich gemacht würden. Andernfalls wären Ricardo Teixeira und Blatters Mentor und Vorgänger Joao Havelange schon längst offiziell als Empfänger von Schmiergeldern des 2001 kollabierten Sportrechtevermarkters ISL/ISMM enttarnt worden und nicht nur in Recherchen von Andrew Jennings für die BBC. Und es wäre bekannt geworden, dass die FIFA-Spitze, also Präsident Joseph Blatter, „immer von den Schmiergeldzahlungen an ihre Exponenten gewusst hat, aber nichts dagegen unternommen hatte“, wie es Tanda nun in der „Handelszeitung“ formuliert.

Die Geschichte des einst größten Sportrechtemaklers der Welt ISL/ISMM und des größten bekannten Schmiergeldskandals der Sportgeschichte hat Jens Weinreich in seinem Blog mehrfach ausführlich aufgeschrieben (etwa hier, hier und hier), wie Tanda ist er ein FIFA-Insider. Gerichtsfest dokumentiert ist, dass der ISL/ISMM-Konzern zwischen 1989 und 2001 über 140 Millionen Schweizer Franken an hochrangige Sportfunktionäre zahlte – Gelder, die ISL-Manager vor Gericht als Rechteerwerbskosten bezeichneten, ohne die Vertragsabschlüsse über lukrative TV- und Sponsorendeals unmöglich gewesen wären. Gelder, über die aber selbst das Strafgericht Zug in seinem Urteil vom 26. Juni 2008 feststellte, dass die Bezeichnung als „Schmiergeldzahlungen“ „wohl im Umgangssprachgebrauch“ nicht falsch sei. In einem ausgekoppelten Strafverfahren wurde gegen Teixeira und Havelange als Schmiergeldempfänger sowie die FIFA-Spitze als Dulder ermittelt, weil sie die FIFA durch die Entgegennahme von Millionensummen geschädigt hatten – bis das Verfahren gegen eine Wiedergutmachungszahlung von 5,5 Millionen Schweizer Franken im Mai 2010 eingestellt wurde.

Jean-Francois Tanda hat nach Bekanntwerden der Einstellungsverfügung einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt, dem die Staatsanwaltschaft zweimal zustimmte. Doch alle drei beteiligten Parteien blockierten die Herausgabe, zuletzt kurz vor dem FIFA-Kongress Ende Mai 2011 und Blatters Wiederwahl. Es ging vors Obergericht Zug. Auch nachdem Blatter im Oktober 2011 salbungsvoll die Veröffentlichung des ISL-Dokuments angekündigt hatte, zog die FIFA ihre Beschwerde vor dem Obergericht Zug nicht zurück. Stattdessen hatte die FIFA – während sie selbst gegen die Herausgabe der Akten vorging – die Chuzpe, Anfang Dezember 2011 eine Verschiebung der für die Exekutivsitzung am 16. und 17. Dezember in Aussicht gestellten Akteneinsicht zu verkünden und die Schuld dafür auf eine nicht näher beschriebene juristische Blockade von Teixeira oder Havelange zu schieben. Randnotiz: Kurz zuvor hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) seinem dienstältesten Mitglied Havelange einen Abgang aus gesundheitlichen Gründen gestattet, statt ihn wegen seiner ISL-„Provisionen“ als hochkorrupten Funktionär offiziell zu bestrafen. Sein Amt als Ehrenpräsident der FIFA blieb unangetastet.

Die ausgebliebenen Sanktionen von IOC und FIFA könnten nach der Entscheidung des Obergerichts Zugs (im Wortlaut als pdf) zur Veröffentlichung der Einstellungsverfügung nun durch eine öffentliche Darlegung von Havelanges Nehmerqualitäten als Sportfunktionär ersetzt werden. Die drei Parteien haben 30 Tage Zeit, um Einspruch gegen die Entscheidung einzulegen. Reuters meldet, dass die FIFA auf einen Einspruch verzichten will. Das dürfte jedoch nur bedeuten, dass schon der Widerspruch von Teixeira und Havelange genügt, um vor die nächste Instanz zu ziehen und Blatters Zeitspiel fortzuführen. Immerhin: Diese Instanz ist das Schweizer Bundesgericht und damit die letzte. Die „Neue Zürcher Zeitung“ erwartet eine Entscheidung für den Sommer 2012 und lässt FIFA-Medienchef Walter de Gregorio sogar von einem zügigeren Vollzug fabulieren: „Spätestens am Kongress im Mai wollen wir die Akten offenlegen.“ PR ist eben das, wofür der Schweizer Sportjournalist 2010 jetzt auch offiziell bezahlt wird.

Ein Ende des Verfahrens ist auch ohne FIFA-Mithilfe abzusehen, sein Ausgang auch: Der vor dem Bundesgericht gescheiterte Versuch des früheren Schweizer Armee-Chefs Roland Nef, die Einstellungsverfügung eines für ihn unangenehmen Privatverfahrens geheim zu halten, gilt als Präzedenzfall. Auch im Duell Transparenz vs. Korruptionsverdunkelung liegen FIFA & Co. nun mit 0:3 hinten.

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Wo Oranje noch vorm DFB-Team liegt

November 18th, 2011 Christoph Posted in Fußball No Comments »


Quelle: Guardian

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Blizzard, Quizzard, Ditloids

Oktober 31st, 2011 sportticker Posted in Abseits!, Fußball, Lesenswert, Medien No Comments »

[Nachtrag, 1. November 2011: Die folgenden Zeilen sind, nunja, leicht überholt inzwischen. Ein Rätselvergnügen bleiben die obigen Zeilen und der „Blizzard“ trotzdem]

Sie kratzen sich nach dem Blick auf diese Zeilen nicht verwirrt am Kopf, sondern lesen diese Ditloids wie ein Buch? Außerdem kennen Sie sich im internationalen Fußball aus und können nach Entziffern der Sätze die passenden Antworten geben? Zuguterletzt halten Sie Luis Suarez nicht nur für einen begnadaten Handballer, sondern wissen auch seine Fußballkünste zu schätzen und würden ihn von ihm signiertes Liverpool-Trikot nicht den Motten überlassen?

Dann sollten Sie schleunigst beim „Quizzard“ mitmachen, dem lustigen Ratespaß des wunder-, wunder-, wunderbaren „Blizzard“. Bis 24 Uhr GMT können Sie ihre Antworten noch per Mail einreichen, vorher ist nur Registrierung nötig.

Sagen wir es so: Uns müssen Sie als Konkurrenz nicht fürchten.

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