Zwanzigers Glaubensbekenntnisse – ein Art religiöse Krisenkommunikation

7. März 2010 - 14:27 | Olaf

Dr. Theo Zwanziger, noch Präsident des Deutschen Fußballbundes und Träger des Bundesverdienstkreuzes, ist ein gläubiger Mensch.

Er glaubt nicht nur, er habe alles im Griff in der Schiedsrichteraffäre um Manfred Amerell, obwohl ihm die längst völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Er glaubt auch, dass “ein Mann, der das Schiedsrichterwesen so liebt wie Amerell” nicht zurückgetreten wäre, “wenn er der Überzeugung ist, dass überhaupt nichts passiert ist, was man ihm anlasten kann”. Und er glaubt deshalb, dass der ehemalige Schiedsrichter-Beobachter schuldig ist, denn ansonsten hätten viele junge Leute gegenüber dem DFB „Dinge erfunden, die man nicht erfinden kann“. Zu diesen „jungen Leuten“ gehört insbesondere der Bundesliga-Schiedsrichter Michael Kempter, der im Dezember 2009 den Fall durch den Vorwurf der sexuellen Belästigung durch Amerell  ins Rollen gebracht hatte. Die Vorverurteilung durch Zwanziger ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass sich der DFB-Präsident gut vorstellen kann, dass „dies oder jenes“ in der Aussage von Kempter „nicht stimmt“.

Die Beweislage ist also dürftig und genau das ist das Problem von Zwanzigers religiöser Krisenkommunikation. Damit aus Glauben bewiesenes Wissen wird, sind Fakten nötig. Am Ende reicht es eben nicht aus nur an das „gravierende Fehlverhalten“ von Amerell zu glauben – es kommt darauf an, was Zwanziger beweisen kann.

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Olympische Spiele 2010: Dopingspiegel

1. März 2010 - 14:40 | Olaf

[Erstellt: 22. Januar 2010 - zuletzt aktualisiert: 1. März 2010 - 14.40 Uhr]

Der Kampf gegen Doping soll bei den Olympischen Winterspielen vom 12. bis 28. Februar in Vancouver weiter verstärkt werden. Zur Abschreckung sowie zur Aufklärung von Dopingvergehen sollen eine drastisch erhöhte Zahl von Kontrollen sowie ein modernes Analyselabor beitragen. Im Vergleich mit den Olympischen Spielen von Turin 2006 soll der Umfang der Tests um knapp 70 Prozent auf rund 2000 Kontrollen erhöht werden: 1600 auf Urin und 400 auf Blut.

Zudem sollen die Doping-Proben, wie bereits die der Olympischen Spiele von Peking, acht Jahre lang aufbewahrt werden, um sie nachträglich mit neueren wissenschaftlichen Verfahren auf zunächst unentdeckte Doping-Mittel untersuchen zu können.

Der Anti-Doping Experte Prof. Werner Franke hält die Dopingkontrollen in Vancouver für “Mumpitz”, weil “einfach zu unintelligent getestet” wird. Sportler, die sich bei den Olympischen Spielen erwischen lassen, müssen daher seiner Ansicht nach aus “Doofmannshausen” kommen.

Da Franke jedoch davon ausgeht , dass in Vancouver die “Mehrzahl der Spitzenathleten gedopt ist”, werden wir an dieser Stelle über diejenigen Athleten berichten, die im Vorfeld und im Rahmen von Olympia trotz unintelligenter Kontrollen positiv getestet werden. Dabei orientieren wir uns am Dopingspiegel, den wir bereits für die Leichtathletik-WM in Berlin erstellt haben.

Platz
Land
(Punktzahl)
Olympia
Vorfeld
1
Russland
(3)
1. Nijas Nabejew (Nordische Kombination – erhöhte Hämoglobin-werte. Nabejew wurden vom internationalen Ski Verband (FIS) mit einer Schutzsperre belegt und bis einschließlich 16. Februar von den Wettbewerben ausgeschlossen.
1. Swetlana Terentewa
(Eishockey – Tuaminophetan. Terentewa wurde bei einer Trainingskontrolle positiv getestet. Da die Substanz Tuaminophetan lediglich im Wettbewerb verboten ist, nicht aber im Training, erhielt die Russin nur eine Verwarnung und darf an Olympia teilnehmen.)
2. Alena Sidko
(Skilanglauf – EPO. Sidko, die 2006 bei den Olympischen Spielen in Turin Bronze im Sprint gewonnen hatte, soll bei einem Wettkampf am 26. Dezember 2009 positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden sein.)
2 Deutschland
(2)

1. Claudia Pechstein
(Eisschnelllauf – auffällige Blutwerte. Die Deutsche Einsschnelllauf-Gemeinschaft hat die wegen Doping gesperrte Berlinerin trotzdem unter Vorbehalt für die Olympischen Spiele nominiert. Der Deutsche Olympische Sportbund verrzichtet auf eine Nominierung – damit gehört Pechstein nicht zum Aufgebot. Inzwischen hat das Schweizer Bundesgericht Pechsteins Eilantrag, trotz einer zweijährigen Doping-Sperre durch den Eislauf-Weltverband ISU starten zu dürfen, abgelehnt.)
2.
Florian Busch
(Eishockey – verweigerte Dopingprobe)

3

Österreich
(1)

1. Christian Hoffmann
(Skilanglauf – kein positiver Dopingtest. Hoffmann steht im Verdacht, Mitbesitzer einer Zentrifuge zum Blutdoping gewesen zu sein.)
4 Estland
(1)
1. Kaspar Kokk (Skilanglauf – erhöhte Hämoglobinwerte. Kokk wurden vom internationalen Ski Verband (FIS) mit einer Schutzsperre belegt und bis einschließlich 16. Februar von den Wettbewerben ausgeschlossen.
5

Neuseeland
(1)

1. Benjamin Koons (Skilanglauf – erhöhte Hämoglobinwerte. Koons wurden vom internationalen Ski Verband (FIS) mit einer Schutzsperre belegt und bis einschließlich 18. Februar von den Wettbewerben ausgeschlossen.
6 Slowakei
(1)
1. Lubomir Visnovsky (Eishockey – Pseudoephedrin. Visnovsky, slowakischer Eishockey-Profi und Weltmeister von 2002, wurde positiv auf Pseudoephedrin getestet. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sprach jedoch lediglich eine Verwarnung aus.

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Wahrsagerei mit Kaiser Franz

15. Februar 2010 - 8:24 | Olaf

[Erstellt am 1. Februar 2010 - zuletzt aktualisiert am 15. Februar 2010]

Für Bild.de hat deren Kolumnist Franz Beckenbauer vor dem 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga einen Blick in seine Kristallkugel geworfen. Dankenswerter Weise sagt uns der Kaiser alle Ergebnisse seiner fünf Titelkandidaten bis zum 34. Spieltag voraus und beantwortet bereits heute die Meisterfrage.
Sehr gewagt ist sein Meistertipp allerdings nicht – wenig überraschend schätzt Hellseher Franz, dass der FC Bayern München, dessen Ehrenpräsident er ist, in dieser Saison die Meisterschale holt. Leverkusen bleibt demnach mal wieder nur die Vizemeisterschaft und auf den Plätzen landen Schalke, Dortmund und letztlich deutlich abgeschlagen der HSV.
Mal sehen, ob sich des Kaisers Visionen auch wirklich erfüllen!

20. Spieltag Beckenbauers Tipp tatsächliches Ergebnis
HSV – Wolfsburg 2 : 1 1 : 1
Bayern – Mainz 2 : 0 3 : 0
Schalke – Hoffenheim 1 : 0 2 : 0
Stuttgart – Dortmund 1 : 1 4 : 1
Leverkusen – Freiburg 3 : 1 3 : 1
21. Spieltag Beckenbauers Tipp tatsächliches Ergebnis
Wolfsburg – Bayern 1 : 2 1 : 3
Köln – HSV 2 : 2 3 : 3
Freiburg – Schalke 0 : 1 0 : 0
Bochum – Leverkusen 1 : 3 1 : 1
Dortmund – Frankfurt 2 : 1 2 : 3
22. Spieltag Beckenbauers Tipp tatsächliches Ergebnis
Leverkusen – Wolfsburg 2 : 0 2 : 1
Stuttgart – HSV 2 : 0 1 : 3
Bayern – Dortmund 2 : 1 3 : 1
Schalke – Köln 2 : 0 2 : 0

.

Beckenbauers Tabelle nach dem
20. Spieltag (Punkte/Torverhältnis)

tatsächliche Tabelle nach dem
20. Spieltag (Punkte/Torverhältnis)
1. Leverkusen 44 / 45:16 1. Leverkusen 44 / 45:16
2. Bayern 42 / 41:17 2. Bayern 42 / 42:17
3. Schalke 41 /30:15 3. Schalke 41 / 31:15
4. HSV 37 / 38:21 4. Dortmund 36 / 28:23
5. Dortmund 37 / 28:20 5. HSV 35 / 37:21

Beckenbauers Tabelle nach dem
21. Spieltag (Punkte/Torverhältnis)

tatsächliche Tabelle nach dem
21. Spieltag (Punkte/Torverhältnis)
1. Leverkusen 47 / 48:17 1. Leverkusen 45 / 46:17
2. Bayern 45 / 43:18 2. Bayern 45 / 45:18
3. Schalke 44 /31:15 3. Schalke 42 / 31:15
4. HSV 38 / 40:23 4. HSV 36 / 40:24
5. Dortmund 40 / 30:21 5. Dortmund 36 / 30:26

Beckenbauers Tabelle nach dem
20. Spieltag (Punkte/Torverhältnis)

tatsächliche Tabelle nach dem
20. Spieltag (Punkte/Torverhältnis)
1. Leverkusen 47 / 47:16 1. Leverkusen 48 / 48:18
2. Bayern 45 / 43:18 2. Bayern 48 / 48:19
3. Schalke 44 /32:15 3. Schalke 45 / 33:15
4. HSV 37 / 38:23 4. HSV 39 / 43:25
5. Dortmund 37 / 29:22 5. Dortmund 36 / 31:29

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Zu gut, um wahr zu sein

12. Februar 2010 - 2:23 | sportticker

Nachdem die Deutsche Presse-Agentur im vergangenen Jahr mehrmals Falschmeldungen aufgesessen und im September 2009 schließlich sogar einen erfundenen Anschlag in einer erfundenen US-Stadt vermeldet hatte war, wurde an die dpa-Mitarbeiter ein interner Leitfaden verschickt. In zwölf Punkten wurden Grundsätze formuliert und in Erinnerung gerufen, um ähnliche Fehlleistungen künftig auszuschließen. Das funktioniert, wie der Januar 2010 gezeigt hat, noch nicht durchgehend.

Dabei bietet gerade Punkt 7 des Leitfadens eine hervorragende Hilfestellung über alle Ressortgrenzen hinweg. Dort heißt es zur Überprüfung eingehender Meldungen unter anderem: “Eine Story, die zu gut ist, um wahr zu sein, ist vermutlich genau dies: nicht wahr.”

Soviel zur Theorie, zurück zur dpa-Praxis. Die las sich am Donnerstag um 6.23 Uhr so:

Bereits 30 Dopingfälle vor Vancouver

Vancouver (dpa). Vor den olympischen Spielen in Vancouver sind schon 30 Wintersportler vorab bei Dopingkontrollen positiv getestet worden. Dies teilte John Fahey, Präsident der Welt-Anti-Doping- Agentur der Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees mit. Die Kontrollen sind in den Wochen vor den Winterspielen gemacht worden. Über Einzelheiten zu den Fällen und Sanktionen wurde zunächst nichts bekannt. Nach Auskunft von IOC-Sprecher Mark Adams hat es im Rahmen des olympischen Testprogramms bisher 554 Dopingproben gegeben.

Viel Arbeit für unseren Olympia-Dopingspiegel, schwante uns. Wie gut, dass IOC-Kommunikationsdirektor Mark Adams zunächst keine näheren Informationen abgeben wollte und stattdessen auf eine Wada-Pressekonferenz am Donnerstagabend (MEZ) verwies. Und noch besser, dass die dpa nach dieser PK um 21.44 Uhr schon wieder Entwarnung geben konnte:

WADA: Die 30 Doping-Fälle sind bekannt

Vancouver (dpa) – Die zunächst höchst brisante Meldung von mehr als 30 positiv getesteten und von den Olympischen Winterspielen in Vancouver ausgeschlossenen Athleten erwies sich als Sturm im Reagenzglas. (…)

Oder, um es mit dem Konkurrent Sport-Informationsdienst (sid) zu sagen:

“Das Startverbot für über 30 Athleten bei den  Olympischen Spielen in Vancouver hat sich als PR-Bluff der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) entlarvt.”

Oder, um es mit der dpa zu sagen: “Eine Story, die zu gut ist, um wahr zu sein, ist vermutlich genau dies: nicht wahr.”






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Twitter-Bundesliga 21. Spieltag

9. Februar 2010 - 17:35 | sportticker

Freunde der Twitter-Bundesliga – höchste Zeit für eine neue Ausgabe! Hier kommt der aktuelle Stand nach dem 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Gesucht wird noch immer der Twitter-Meister der Saison 2009/2010 und Nachfolger von Borussia Dortmund.

1. Twitter-Bundesliga

Platz Mannschaft Updates Follower
1 SV Werder Bremen 13170 4775
2 Borussia Dortmund 851 3105
3 1. FC Köln 550 2289
4 FC Schalke 04 1563 2174
5 Eintracht Frankfurt 306 1824
6 Hamburger SV 707 1346
7 Hannover 96 245 1269
8 Hertha BSC Berlin 709 1127
9 FSV Mainz 05 873 1091
10 Bayer Leverkusen 208 1055
11 1. FC Nürnberg 376 990
12 Borussia Mönchengladbach 470 835
13 VfL Wolfsburg 1403 711
14 TSG 1899 Hoffenheim 242 647
15 SC Freiburg 103 588
16 VfL Bochum 888 508

Die Tabelle der 1. Twitter-Bundesliga wird nach (fast) jedem Spieltag der Fußball-Bundesliga aktualisiert und veröffentlicht. Noch twittern nicht alle Bundesligisten, aber das wird sich hoffentlich bald ändern.
Abgerechnet wird, wie in der Fußball-Bundesliga, nach dem 34. Spieltag.
Twitter-Meister ist dann das Team mit den meisten Followern. Bei Follower-Gleichstand entscheiden die geschrieben Tweets (Updates).

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Lösbarer Hammer – Deutschland mit traditionellem Losglück

7. Februar 2010 - 16:07 | Olaf

Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan sind die Gruppengegner der Deutschen Nationalmannschaft bei der Qualifikation zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine.
Sind Sie nun unsicher, was Sie von dieser Auslosung halten sollen? Schwanken Sie zwischen Hammerlos, lösbarer Aufgabe und Glückslos? Keine Sorge, Sie sind nicht schizophren -  auch die Medienlandschaft ist gespaltener Meinung. Lesen Sie selbst:

Bild Online

Spiegel Online

Welt Online














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Sehenswert (III) – “Geheimsache Doping – Eiskalter Betrug”

5. Februar 2010 - 8:07 | Olaf

Freuen Sie sich schon auf die Olympischen Winterspiele in Vancouver, auf Spitzenleistungen und Weltrekorde? Dann sind Sie bei ARD und ZDF vom 12. bis zum 28. Februar 2010 genau richtig – jedoch sollten Sie es tunlichst vermeiden, in der Nacht von Montag auf Dienstag die ARD einzuschalten und sich den Spaß an den Spielen verderben zu lassen.

Geheimsache Doping - Eiskalter Betrug

Für alle anderen jedoch, die sportliche Höchstleistungen skeptisch betrachten und gerne einen “Einblick in die raffinierten Dopingpraktiken in den Wintersportdisziplinen” erhalten wollen, ist die ARD-Sendung “Geheimsache Doping – Eiskalter Betrug” von den Autoren Hajo Seppelt, Robert Kempe und Jochen Leufgens Pflicht. Da sich die ARD gute Einschaltquoten bei Olympia erhofft und Nörgler “beim Höhepunkt des Sportjahres 2010″ nur stören, hat die ARD die Dokumentation auf einen wenig quotenträchtigen Programmplatz um kurz nach Mitternacht verfrachtet.

All denjenigen, die sich bis dahin nicht von “Beckmann” haben einschläfern lassen und kurz vor den “Komikern” noch wach sind, bieten Seppelt, Kempe und Leufgens einen Blick hinter die Fassade des schillernden Wintersportzirkus und Einblicke in “ausgeklügelte Dopingmethoden”. Zudem sprechen die Autoren mit einem Hintermann, der den Anti-Doping-Kampf der Sportverbände als “Farce” bezeichnet und einem Topathleten aus dem Nordischen Skisport, der den massiven Einsatz von Dopingmitteln im Wintersport schildert, die Heuchelei des Sportsystems demaskiert. Es ist zu hoffen, dass die ARD diesmal den großen Ankündigungen auch Taten folgen lässt und nicht wieder alten Wein in neuen Fässern präsentiert.

Wenn selbst die eigenen Redakteure zu dem Schluss kommen, dass “internationalen Sportorganisationen trotz großer Verdachtsmomente nicht annähernd die Möglichkeiten ausschöpfen, mutmaßliche Doper zu überführen”, bleibt die Frage, ob es gerechtfertigt ist, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF eine Menge Gebührengelder aufwenden, um allein im Fernsehen mehr als 300 Stunden live über ein Spritzensportereignis zu berichten. Damit sich diese Frage möglichst wenige Zuschauer stellen, dürfen Seppelt & Co. wie schon vor der Leichtathletik-WM erst nach Mitternacht auf den Sender. Sicher ist sicher.

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